Positive Auswirkungen des Schulhundeeinsatzes:

Ein Schulhund fördert eine entspannte, produktive Arbeitsatmosphäre im Klassenzimmer. Allein die Gegenwart eines Hundes erhöht die Lernmotivation und führt zur Stressminderung und zur Stimmungsaufhellung der Schüler und natürlich auch der Lehrkraft. So trägt der Einsatz des Tieres präventiv zur Vermeidung von Prüfungs- und Schulängsten bei. Doch auch wenn diese Ängste bereits vorhanden sind, wirkt sich die Gegenwart eines Klassenhundes lindernd aus, sodass es den Schülern oftmals leichter fällt, mit den angstauslösenden Situationen umzugehen.

Die Förderung von Arbeitstugenden wie Disziplin und Ordentlichkeit ist eine weitere, offensichtliche Auswirkung der Anwesenheit eines Klassenhundes, die Lehrkraft und Schüler sofort und deutlich wahrnehmen können. Dass die Arbeitstugenden wiederum einen positiven Effekt auf den Lernerfolg haben, muss nicht weiter erläutert werden. Ganz besonders achtsam gehen die Schüler bei der Anwesenheit eines Hundes mit ihrer eigenen Lautstärke um. Durch die Reduzierung des Lärms wiederum lassen sich positive Effekte auf die Lehrer- aber auch Schülergesundheit erzielen.

Positive Auswirkungen zeigen sich auch im Zusammenhang mit dem Sozialverhalten der Kinder: Ihre Bereitschaft, Konflikte zu vermeiden und Regeln zu befolgen, steigt und damit wird der Aufbau sozialer Kompetenzen gefördert. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass durch den Einsatz eines Hundes zudem Sprachförderung stattfindet. Klare Kommunikation in Worten oder mit Handzeichen wird vom Tier eingefordert und so trainiert der Hund die Schüler – von diesen unbemerkt – im Einsatz verschiedener Kommunikationskanäle, ebenso wie in einer eindeutigen, authentischen Kommunikationsweise.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass ein Hund Kinder zur Bewegung motiviert. Dies wird besonders deutlich, wenn der Hund im Schullandheim oder nachmittags im Wahlfach eingesetzt wird. So kann man dem aktuellen Trend einer bewegungsarmen Freizeit vor dem Fernseher oder Computer entgegensteuern. Das Tier, als Teil der Natur, verdeutlicht den Schülerinnen und Schülern deren Wert, sodass diese dafür sensibilisiert werden und die Wertschätzung gegenüber der Natur und Umwelt steigt.

Letztendlich ist ein Hund ein Partner, der mit den Schülerinnen und Schüler Freuden und Sorgen teilt. Dies tut er ohne zu bewerten. Er ist einfach nur da und unterstützt somit Kinder und ganz besonders auch Jugendliche in der schwierigen Phase der Pubertät. So wird das jugendliche Selbstwertgefühl erhöht.

Den Schülerinnen und Schülern ist sehr wohl bewusst, welche positiven Veränderungen der Hund ins Klassenzimmer bringt und sie danken es ihm damit, dass sie für ihn Verantwortung übernehmen. Sie wollen, dass sich der Hund wohl fühlt und dass es ihm gut geht, sodass er weiterhin im Klassenzimmer anwesend sein will. Da dies nur in Gemeinsamkeit gelingen kann, wird ganz beiläufig die Teamkompetenz geschult und das Klassenklima verbessert.

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